Zakāt ist zur Reinigung

As-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatullāhi wa barakātuhu. Aᶜūdhu billāhi mina sh-shayṭāni r-rajīmBismillāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

Es gibt fünf Säulen des Islām. Drei von ihnen sind Gottesdienst, zwei von ihnen sind für Reiche. Für Menschen, die Geld haben, ist es verpflichtend. Zakāt und Ḥajj sind nicht verpflichtend für Arme. Wann ist es verpflichtend? Wenn sie Geld haben für Zakāt, sollten sie Geld haben im Gegenwert von 100 Gramm Gold über den Zeitraum von einem Jahr. Wenn es fünf bis sechs Monate sind, ist es noch nicht verpflichtend. Acht, neun Monate, bis zwölf Monate gehen vorbei, ihr gebt 2,5 Prozent von diesem Geld. 2,5 Prozent. Wenn ihr darüber nachdenkt, ist es nichts. Zakāt reinigt diesen Reichtum, reinigt euer Geld. Es wird ḥalāl. Sonst ist euer Reichtum schmutzig. Selbst wenn ein Teil davon schmutzig ist, breitet es sich auf alles aus. Bis ihr seine Rechte bezahlt, das ist Allāhs Recht. Es ist ein Recht, das den Armen gegeben werden muss. Wenn ihr das nicht gebt, begeht ihr verschiedene Sünden. Ihr seid in Schwierigkeiten.

Ihr denkt, ihr gewinnt, aber ihr verliert. Ihr verliert sowohl geistig – es ist ein großer Verlust – als auch materiell, denn Zakāt mehrt den Reichtum. Glaubt nicht, wenn ihr die 2,5 Prozent behaltet, machtet ihr einen Profit. Ihr verliert mehr als diesen Betrag. Selbst wenn nur um die Baraka geht, ist es genug. Wenn es keine Baraka gibt, ist euer Reichtum nutzlos. Shayṭān macht eine Menge Tricks, täuscht die Menschen. Er versucht nicht nur zu täuschen, sondern er täuscht viel. Viele Menschen verlassen unverhohlen den rechten Weg und gehen in die Irre. Hinter unserem Propheten (saws) traten Zehntausende von Arabern in den Islām ein. Hunderttausende von Menschen wurden Muslime. Unser Prophet (saws) befahl ihnen zuerst Zakāt. Manchmal akzeptierten sie. Diejenigen, die nicht akzeptierten, bekämpfte er, bis sie akzeptierten. Am Ende akzeptieren sie alle das Zakāt. Als sie vom Dahinscheiden des Propheten (saws) hörten, sagten sie: „Wir geben kein Zakāt mehr. Wir sind Muslime, aber wir werden kein Zakāt geben“. Hz. Abu Bakr sagte: „Wenn ihr auch nur einen Cent weniger gebt, werde ich gegen euch kämpfen.“ Er kämpfte. Er reinigte all jene, die aus dem Islām hinausgingen. Sie akzeptierten alle Zakāt und machten so weiter. Also ist Zakāt eine wichtige Sache. Es sollte nicht unterschätzt werden.

Die Regierung nimmt eine Steuer. Die Steuer der Regierung ist nicht jährlich. Sobald du verkaufst, sitzen sie dir im Nacken. Wenn es 2,5 Prozent wären, würden alle Allāh danken. Die Regierung nimmt mindestens 20, 30 Prozent Steuern. Niemand sagt ein Wort. Was ist das? Die Leute sagen nichts. Sie geben. Aber für Allāhs Weg geben sie nicht. Selbst wenn es 0,5 Prozent wären, wäre es zu viel für die Leute. Deshalb ist Zakāt sehr wichtig. Es ist zu unserem Besten. Es reinigt unseren Reichtum und mehrt die Baraka. Möge Allāh uns alle Zakāt geben lassen! Wie gesagt, Menschen, die Geld haben, sind verpflichtet, Zakāt zu geben. Die Armen sind nicht verpflichtet zu geben. Deshalb sagen wir, Allāh gebe uns allen, denn Armut ist eine schwierige Sache. Hz. Ali sagte: Wenn Armut ein Mann wäre, würde ich ihn töten. Armut ist so schwierig. Armut ist keine gute Sache. Also beten wir, dass wir Geld haben und Zakāt geben.


Heute sprechen wir über den Islām. Er hat fünf Säulen, drei als Gottesdienst für alle, aber es gibt zwei nur für die, die reich sind oder genug Geld haben, um das zu tun. Eine davon ist Zakāt, die zweite die Ḥajj. Für Arme ist das nicht verpflichtend, nur für den, der genug Geld hat, das heißt reich ist, und dieses Geld muss ein Jahr bei euch sein. Vor einem Jahr ist keine Notwendigkeit dafür. Und es sind ungefähr 100 Gramm Gold oder mehr. Sie können es ausrechnen. Und es ist so gering, nur 2,5 Prozent von eurem Geld. Wenn ihr 100 £ habt, sind es nur 2,5 £, die ihr bezahlen könnt. Und es ist sehr wenig, und es ist nicht immerzu, nur einmal im Jahr. Aber selbst das macht Shayṭān so groß. Die Leute versuchen, es nicht zu bezahlen. Viele Leute bezahlen es nicht. Und sie betrügen sich selbst.

Dieses Zakāt ist dazu da, euer Geld zu reinigen, euer Vermögen zu reinigen. Aber wenn ihr es nicht reinigt, wird euer ganzes Geld schmutzig, denn es gehört euch nicht mehr. Nach einem Jahr sind 2,5 Prozent für Allāh, und es ist für die Armen. Wenn ihr es für euch behaltet, macht ihr etwas Falsches. Zuerst einmal werdet ihr zum Dieb, stehlt das Geld der Armen und nehmt es für euch selbst. Und das bringt viel Schlechtes für euch, Krankheit, nimmt Baraka von eurem Geld, Unglück für euer Geld, selbst für eure Gesundheit. Für alles ist es wie Gift. Ihr müsst es nehmen und geben. Wenn ihr es bringt, wird es Lohn für euch und hilft euch hier und auch in der Ākhira. Es ist sehr wichtig, und es ist nicht so viel.

Denn in unserem Land hier, wenn ihr etwas verkauft oder kauft, legen sie Mehrwertsteuer darauf und andere. Es gibt viele Steuern, vielleicht sind es mindestens 25 Prozent Steuern in unserem Land. In Europa, dem zivilisiertesten, 80 Prozent Steuern wie bei den Kommunisten. Aber die Leute klagen nicht deshalb, sie klagen nur wegen der 2,5 Prozent. Und es ist nur einmal im Jahr. Sie klagen und machen eine große Sache daraus. Shayṭān zeigt den Leuten, es sei zu viel. Warum dies, warum sollen wir das zahlen? Wenn ihr für die Regierung bezahlt, belohnt Allāh euch nicht, denn es ist nicht Sein Befehl. Sein Befehl ist nur, dass ihr 2,5 Prozent bezahlt. Für das andere können wir nicht sagen, es sei Befehl von Allāh. Wenn wir das sagen, sind wir Lügner und können bestraft werden, weil wir etwas sagen, was Allāh nicht sagte. Nur das will Allāh von den Menschen, und wenn es jeder macht, ist es genug, mehr als genug, für alle Armen auf der Welt. Wir wissen, dass unsere Brüder im Islām Öl haben. Jeder kann eine Billion an Zakāt geben, aber sie tun das nicht.

Allāh ist also kein Unterdrücker, wie wir schon vorher sagten. Er ist unser Schöpfer. Er weiß, was wir geben können, was wir tun können und was nicht. Und wir bitten Allāh, uns fähig zu machen, das zu tun. Denn um das zu tun, müsst ihr genug Geld haben. Genug Geld zu haben, ist gut, nicht schlecht. Armut ist so schlecht! Sie kann die Menschen, besonders mit schwachem Ego, dazu bringen, sehr falsche Dinge zu tun. Deshalb sagte Sayyidinā Ali: „Wenn Armut ein Mann wäre, würde ich ihn töten wollen, um mit der Armut aufzuräumen.“ Natürlich ist das, was… , denn sein Wissen ist vom Propheten (saws). Und er weiß, wie schlecht Armut ist. Allāh gebe uns zu geben, in shāʼllāhWa min Allāhi t-tawfiq, al-Fātiḥa.

Vortrag von Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī am 21. Juni 2016 / 16. Ramaḍān 1437.

Transkript des Videos: http://saltanat.org/videopage.php?id=15730&name=2016-06- 21_tr_ZakahIsForCleaning_SM.mp4

Veröffentlicht unter Vortrag
Schlagworte: , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Erinnert Euch!

Samstag, 19 Aug 2017
Samstag, 26 Aug 2017
Samstag, 2 Sep 2017
  • Dhū l-Ḥijja – die ersten 10 Tage

    Zeit: 00:00 - 23:59

Aktuelle Beiträge

Raqqat ᶜaynā

Akzeptiert die Wahrheit

Aṣ-ṣubḥu badā

Kommentare

Beiträge abonnieren

Kategorien

Standort

Achamergasse 3, 1-3 (blaue Tür) 1090 Wien