Osmanisch-Österreichisches Kulturfest

Begegnungen und Beziehungen im
Wandel der Geschichte

Datum:         Samstag, 21.09.2013, 19 Uhr
Ort:                Kulturfabrik Hainburg
                        Kulturplatz 1 bzw. Donaulände 33

                        2410 Hainburg/Donau

Hainburg verfügt als Grenzstadt an der Donau über eine bewegte Geschichte als Schnittpunkt zwischen Ost und West. Dort, wo einst die Grenzlinien zum Osmanischen Reich verliefen und später der Eiserne Vorhang hochgezogen wurde, machen sich historische Einschnitte besonders rasch und unmittelbar bemerkbar. Anders als das Ballungszentrum Wien, wo Veränderungen rasch vom hektischen  Alltag absorbiert werden, wirkt die Vergangenheit bis heute in den ungleich sensibleren gesellschaftlichen Alltag von Hainburg hinein.

Mit einem interkulturell und interreligiös ausgerichteten Fest soll nun ein besseres Kennenlernen der gemeinsamen Geschichte von österreichischen und den immerhin fünfzehn Prozent türkisch-stämmigen Hainburgern im Wandel der Zeit erreicht werden.  Im Rahmen einer  Ausstellung, zu der auch der Hainburger Fotograf Harald Leban mit seinen einzigartigen Werken beiträgt, wird die historische Beziehung der Habsburger und Osmanen dem Leben von ÖsterrreicherInnen und TürkInnen im heutigen Hainburg gegenübergestellt. Ein Vortrag des Historikers Stefan Scholz beleuchtet die Mythen der Türkenfeldzüge in neuem Licht.

Als abendlicher Konzert-Höhepunkt steht eine musikalische Vertiefung der Osmanisch-Österreichischen Beziehungen am Programm: neben einer traditionellen türkischen Mehter-Marschmusik-Kapelle lässt die Tradition und Moderne verschmelzende Naqshi-Band aus Ludwigshafen auf mitreißende Weise islamische Spiritualität lebendig werden. Der Gospelchor New Spirit aus Bad Altenburg schließlich verbindet in seinem Programm die Einfühlsamkeit der klassischen Spirituals mit den Kompositionen eines Leonard Cohen.

Ein reichhaltiges Buffet mit österreichischen und türkischen Spezialitäten rundet des Programm kulinarisch ab und lädt ein zu harmonisch-herzlichen Begegnungen, die vielleicht frei nach Johann Wolfgang von Goethe zur Erkenntnis führen: „Wer sich selbst und andre kennt, wird auch hier erkennen, Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.“

Veranstalter: Verein Harmonie der Herzen Wien und
                        Moslemisches Kulturhaus Hainburg

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