Gerechtigkeit ist ganz wichtig.

As-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatullāhi wa barakātuhu. Aᶜūdhu billāhi mina sh-shayṭāni r-rajīmBismillāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

Allāh, ᶜazza wa jalla, zeigte uns die besten Dinge, die wir tun müssen. Was die Menschen am meisten brauchen, ist Gerechtigkeit. Gerechtigkeit heißt, jedem sein Recht zu geben. Allāh liebt auch Gerechtigkeit. Er befiehlt Gerechtigkeit. „Inna -llahā yamuru bi-lᶜadli wa l-iḥsāni.“ – „Allāh gebietet Gerechtigkeit, gütig zu sein.“ (16:90). Ihr müsst gerecht sein. Ihr müsst den Berechtigten ihr Recht geben. Rechte mit Gewalt wegzunehmen, ist Unterdrückung. Gerechtigkeit ist, jedem Menschen seine Rechte zu geben. Das ist die Bestimmung von Gerechtigkeit. Der Islām befahl und erklärte Gerechtigkeit auf die beste Weise. Haltet euch an Allāhs Befehle!

Es herrschte das Islāmische Recht. Wenn es dieses Recht gibt, gibt es keine Unterdrückung. Wenn es keine Unterdrückung gibt, gefällt Shayṭān das nicht. Deshalb haben sie das Islāmische Recht abgeschafft. Sie brachten das Recht Europas. Das Recht Europas ist das Römische Recht. Das Römische Recht ist zwei- bis dreitausend Jahre alt. Wie können wir diesen Leuten folgen? Shayṭān hat es erdacht! Bestechlichkeit, Korruption, Unterdrückung, alles ist in diesem Recht. Nachdem sie es gebracht hatten, war alles ruiniert. Im Islāmischen Recht ging der Richter voran. Wenn es einen Fall gab, wurde er schnell gelöst. Alle nahmen ihre Rechte und gingen. Verzögertes Recht ist nutzlos. Es ist Unterdrückung. Zum Beispiel, du reichst eine Klage ein, du wartest fünf, zehn, zwanzig Jahre. Entweder lebst du lange genug oder nicht. Du stirbst und gehst. Was ist der Nutzen, dein Recht danach zu bekommen? Nutzlos. Was Shayṭān auch bringt, ist Unterdrückung und schlecht für uns. Er will nie etwas Gutes. Egal, wie sehr er zu täuschen versucht, glaubt ihm nicht! Es ist nur Unterdrückung.

Wir sehen alle Gerichtshöfe der Islāmischen Welt. Wir haben es in Ägypten gehört. Wir sind dorthin gegangen. Es ist dasselbe. Ich meine die großen Islāmischen Länder. Eines der größten Islāmischen Länder, Ägypten, ist jetzt geteilt. Sie haben jetzt keinen Führer. Pakistan – sie gaben den Namen „Pak“, weil es sauber bedeutet, aber jetzt gibt es keine Spur von Gerechtigkeit. Es gibt keine Gesetze. Sie sind alle gleich. Dies sind alles Gesetze, die von Europa übernommen wurden. Die Fälle gehen im Gerichtshof weiter. Der einfachste Fall dauert fünf, zehn Jahre. Wann werden sie Gerechtigkeit haben? Wann werden sie ihre Rechte nehmen? Das hat nichts mit Islām zu tun! Der Islām ist eine Religion, die befiehlt, dem Eigentümer sofort sein Recht zu geben. Es ist eine Religion der Gerechtigkeit. Den anderen ist es egal. Dieser Fall, von dem wir sprachen…

In der Osmanischen Zeit wurden die Fälle sofort abgeschlossen. Die Europäer waren erstaunt, wie schnell die Fälle abgeschlossen waren. Sie waren erstaunt. Dann guckten sie, sie waren neidisch. Sie passten ihre Gesetze an unsere Leute an. Sie sind schlimmer als wir jetzt, okay. Jetzt sind wir glücklich, sagten sie. Neidische Leute sind so. Wenn er eine schlechte Gewohnheit hat, will der neidische Mensch, dass du das Doppelte hast. Es sollte das Doppelte sein. Wenn ich scheitere, sollten sie zweimal scheitern. Sie wollen nicht, dass du gut bist, dass du Gutes findest. Möge Allāh uns den Ṣāḥib senden, so dass die Gerechtigkeit zurückkommt wie vorher. Gerechtigkeit wird geübt werden und jeder wird glücklich sein.


Das Wichtigste im Leben des Menschen ist Gerechtigkeit. Und es ist ein Geschenk Allāhs. Er liebt Gerechtigkeit und befiehlt den Menschen, gerecht zu sein. Gerechtigkeit. Gerecht zu sein. Und es ist so seit dem Propheten (saws). Unsere Islāmische Gerichtsbarkeit ist sehr schnell. Sie gucken, ob etwas Falsches passiert ist, dann kommt es zum Gericht. Dieses Gericht hat besondere, sehr gut ausgebildete Männer. Im Islām muss der Richter wirklich gut ausgebildet sein. Im Islām wurden viele Leute Sulṭān, sie wurden Minister, die nicht lesen oder schreiben konnten. Das ist okay. Sie können so sein, sie dürfen das. Aber um ein gerechter Richter zu sein – nein. Du musst, auch im Dorf, lesen und schreiben können und Wissen haben. Warum? Weil Gerechtigkeit sehr wichtig ist. Wenn Gerechtigkeit am Ende ist, ist alles am Ende. Also deshalb ist der Islām sehr sensibel für einen gerechten Richter. Gerechtigkeit.

Und es war so, bis zum Ende der Zeit der Osmanen. Aber Shayṭān und seine Anhänger waren sehr neidisch. In Europa wunderten sie sich, wie diese Leute so schnell einen Fall abschlossen. Keine staubigen Dokumente für Alte, die warteten, diesen Fall, Gerichtsfall, zu sehen. Nein. Im Islām gibt es überhaupt nichts dergleichen. Denn verspätete Gerechtigkeit ist keine Gerechtigkeit. Ungerechtigkeit. Denn die Leute vielleicht in einem Jahr, zwei Jahren, sieben Jahren, manchmal zwanzig Jahren, vielleicht kann dieser Richter etwas Gutes machen und fällt am Ende eine gute Entscheidung, aber dieser Mann ist gestorben oder verschwunden, und was ist der Nutzen davon?

Einmal, ich erinnere einen, der etwas über Mawlānā geschrieben hat, ein sehr schlechter Journalist, und unsere Leute in Istanbul sagten: „Ihr müsst das vor Gericht bringen. Verklagen.“ Sie sagten, nicht nötig. Aber er sagte: „Nein, er hat etwas sehr Schlechtes über Mawlānā gesagt.“ Okay, wir gaben es einem Anwalt, Lügner. Er sagte: „Okay, das ist sehr leicht. Wir können es schnell übernehmen.“ Aber diese Leute… Manchmal kommt Allāhs Gerechtigkeit vor der Gerechtigkeit des Gerichtshofes. Und als er das schrieb, Schlechtes über Mawlānā schrieb, war Mawlānā so aufgebracht, und natürlich, nach einem Monat starb er plötzlich, dieser Mann. Aber weil er in der Zeitung war, ging der Fall weiter. Nach drei Jahren hieß es: „Ja, ihr habt recht und dies, was sie gesagt haben, war falsch.“ Aber niemand konnte sich mehr daran erinnern. Nur, was er gesagt hatte: „Wir gewinnen diesen Fall.“ Aber nach drei Jahren. Aber wenn es schnell gewesen wäre zu der Zeit, hätten sie gesehen, dass das falsch war. Aber, al-ḥamdulillāh, Er spricht Sein Urteil und es ist erledigt.

Es ist so, was mit uns passiert jetzt in allen Islāmischen Ländern. Sie wechseln alle nach Europa. Und Europa kommt jetzt von Rom. Das kommt von vor 2000 Jahren oder mehr. Und wie es in unsere Zeit passt, weiß ich nicht. Sie suchen nicht das Beste, weil sie neidisch sind. Wenn neidische Menschen etwas Schlechtes für sich sehen und etwas Gutes für andere Menschen, wollen sie dieses Gute wegnehmen und dass etwas Schlechteres als für sie kommt, sagten sie. Also was ist jetzt los? In unseren muslimischen Ländern ist es 100 mal schlimmer als in Europa mit dem Recht. In Europa können sie in einem oder zwei Jahren abgeschlossen sein, aber hier nie. Das Beste sind vielleicht fünf Jahre. Fünf Jahre sind eine sehr kurze Zeit. Es gibt Fälle von vielleicht 100 Jahren. Ich gebe Beispiele für die größten Länder, die Türkei, Ägypten, Algerien, besonders Pakistan, die sich von Indien getrennt haben, um islāmisch zu sein. Pak bedeutet „sauber“ und ist überhaupt nicht sauber. Jeder Bruder von den Pakistanis beschwert sich am meisten darüber. Das kommt alles vom Verlassen von Allāhs Ordnung und dem Folgen von Shayṭāns Ordnung. Der erste Befehl für die Muslime ist, gerecht zu sein.Gerechtigkeit. „Inna -llahā yamuru bi-lᶜadli wa l-iḥsāni.“ – „Allāh gebietet Gerechtigkeit, gütig zu sein.“ (16:90). Ihr müsst gerecht sein. Und wer Geld isst, um Gerechtigkeit zu erreichen, Gerechtigkeit für die Menschen kauft, die sind in einer sehr schlechten Lage, hier und im Jenseits. Deshalb warten wir die ganze Zeit, dass Allāh uns Mahdī (as) sendet, um der Welt Gerechtigkeit mit Iḥsān zu geben, insha‘ Allāh. Wa min Allāhi t-tawfiq, al-Fātiḥa.

Vortrag von Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī am 26. Juni 2016 / 21. Ramaḍān 1437.

Transkript des Videos: http://saltanat.org/videopage.php?id=15779&name=2016-06- 26_tr_AllāhLovesJustice_SM.mp4

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