Die Religion der Barmherzigkeit

As-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatullāhi wa barakātuhu. Aᶜūdhu billāhi mina sh-shayṭāni r-rajīmBismillāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

Unsere Ṭarīqa befiehlt uns, zusammen zu sein in einer Versammlung und einem Ṣuḥba. Was befiehlt Allāh , ᶜazza wa jalla, uns? Bismillāhi r-raḥmāni r-raḥīm. „Inna-llāha yamuru bi-lᶜadli wa l-iḥsāni wa ītā’i dhī l-qurbā wa yanhā ᶜani l-faḥshā’i wa l-munkari wa l-baghyi yaᶜiẓukum laᶜallakum tadhakkarūna“ – „Allah gebietet Gerechtigkeit, gütig zu sein und den Verwandten zu geben; Er verbietet das Schändliche, das Verwerfliche und die Gewalttätigkeit. Er ermahnt euch, auf dass ihr bedenken möget.“ (16:90). Allāh befiehlt Gutes und Gerechtigkeit, Sorge zu tragen für die Verwandten, Er befiehlt alles mögliche Gute. Die Religion des Islām ist Allāhs Befehl. Sie ist alles, was Er (jj) befiehlt. Er befiehlt nie etwas Schlechtes. Er sagt uns, uns davon fernzuhalten.

Jetzt, am Ende der Zeit, sehen wir eine Menge Gruppen auf der Welt, die behaupten, Muslime zu sein. Keine von ihnen hält sich an diesen Befehl. Sie tun das Gegenteil, sagen aber: „Wir sind Muslime.“ Sie sagen den Leuten: „Dies ist Islām.“ Nicht-Muslime sind glücklich darüber. Sie sagen: „Seht, das ist Islām! Der Islām ist eine schlechte Religion, eine wilde Religion. Er befiehlt Schlechtes.“ Es sind alles Lügen. Es hat nichts damit zu tun. In Allāhs Buch befiehlt der Islām Gutes mit dem Wort Allāhs. Der Islām befiehlt nie Schlechtes. Shayṭān befiehlt das, Shayṭān und seine Anhänger folgen ihrem Ego. In den alten Zeiten lebten die meisten Menschen, Muslime, Christen, zusammen in der Islāmischen Welt. Es gab Toleranz in der Islāmischen Welt. Aber nicht-muslimische Länder hatten nie Gemeinschaften von Muslimen. Sie zwangen sie entweder, ihre Religion zu wechseln, oder töteten sie oder sie mussten weglaufen. In der Islāmischen Welt geht es auf dieselbe Weise weiter seit der Zeit des Propheten (saws). In dieser Zeit traten die Menschen, die die Schönheit des Islām sahen, die verstanden, dass es die richtige Religion ist, Christen und Juden, zum Islām über, weil sie auch den Propheten (saws) erwarteten. Allāh gab ihren Herzen Führung. Sie traten wegen kleiner Dinge über.

Die Tochter eines Mannes hörte vom Islām. Liebe zu Allāh und dem Islām kam in ihr Herz, und sie bestand darauf, Muslim zu werden. Aber der Mann war kein Muslim. Er wollte nicht, dass sie Muslim ist. Es tat ihm leid: „Wie wird meine Tochter Muslim sein?“ Wohingegen es in Wirklichkeit die Fortsetzung derselben Religion ist. Egal, wie viel er redete, es hatte keine Wirkung. Dann kam ein Mu’adhdhin zur nahe gelegenen Moschee. Seine Stimme war so hässlich, eine Krähe ist wie ein Spatz, verglichen mit ihm. Er begann, den Adhān zu rufen. Seine Tochter änderte ihre Meinung in einer Woche. Der Islām begann, ihr zu missfallen. Was ist das? Sie sagten Adhān. Was für ein Adhān ist das? Er ruft die Menschen zum Gebet in der Moschee. Wenn es so ist, ist es nicht nötig. Vor Glück nahm ihr Vater zwei Säcke Gold und ging zu dem Mu’adhdhin. Nimm es! Möge Allāh mit dir zufrieden sein! Du hast gute Arbeit gemacht, du hast uns gerettet.

Es ist jetzt dasselbe. Die Leute, die sagen, sie seien Muslime, und denken, sie täten Gutes für den Islām, bringen den Islām in Verruf, wissentlich oder unwissentlich. Sie bringen die Menschen dazu, vor dem Islām zu fliehen. Der Islām ist Schönheit, Gutes, nichts anderes. Jeder, der etwas anderes sagt, ist ein Lügner, ein Heuchler. Sie folgen ihrem Ego. Allāh befiehlt nichts anderes als Gutes, Barmherzigkeit. Allāh erschafft verschiedene Entschuldigungen, um den Menschen zu vergeben. Sie bestehen darauf, dass alle in die Hölle kommen werden. Möge Allāh ihnen gutes Verständnis geben!


Allāh (awj) befiehlt, in unserer Ṭarīqa Ṣuḥba zu machen und mit guten Menschen zu sein. Und es ist der Kern des Islām. Allāh befahl in dem Āya – jedes Jumᶜa lesen wir das: „Inna-llāha yamuru bi-lᶜadli wa l-iḥsāni wa ītā’i dhī l-qurbā wa yanhā ᶜani l-faḥshā’i wa l-munkari wa l-baghyi yaᶜiẓukum laᶜallakum tadhakkarūna“ – „Allah gebietet Gerechtigkeit, gütig zu sein und den Verwandten zu geben; Er verbietet das Schändliche, das Verwerfliche und die Gewalttätigkeit. Er ermahnt euch, auf dass ihr bedenken möget.“ (16:90). Allāh befiehlt alles Gute, Gerechtigkeit, mit der Familie zu sein, mit Freunden, mit guten Menschen, barmherzig mit Menschen zu sein. Und Er verhindert, die Leute zu unterdrücken, etwas von den Leuten zu nehmen, ein Tyrann über die Leute zu sein. Das ist verboten im Islām. Und wer etwas anderes sagt, das ist von ihm selbst, von Shayṭān. Shayṭān kann euch schwarz als weiß zeigen, und es ist sein Täuschen der Menschen. Aber der Islām ist nie falsch oder befiehlt etwas Falsches. Er befiehlt alles Gute, alles Richtige, alles Schöne, jede gute Sache ist ein Befehl von Allāh für die Menschen. Glücklich zu sein hier und im Jenseits, das ist der Befehl Allāhs.

Aber in diesen Tagen gibt es viele verschiedene Gruppen, die den Islām als die schlimmste Religion zeigen. Diese Leute sind leider, wir können das hier sagen, nicht im Islām. Sie alle greifen jetzt in dieser Zeit im Geheimen oder offen den Islām an. Und es ist das Spiel Shayṭāns. Sie werden von Shayṭān kontrolliert, die die den Islām angreifen. Und diese Leute, die behaupten, sie seien Muslime, tun in Wirklichkeit das Schlimmste für die Menschen, vor allem für die Muslime tun sie das Schlimmste. Diese Leute helfen den Ungläubigen. Denn die Leute… Allāh machte den Islām nach den Gewohnheiten der Menschen – Fiṭratu l-Islām. In jedem ist Islām, bis… Alle Kinder haben ihren Islām. Danach, wenn sie heranwachsen, ändern ihre Familien sie. Aber normalerweise ist bei allen Menschen ihr Islām innen (eingeboren). Und sie wollen im Islām sein. Und es ist eine sehr große Furcht von den Nicht-Muslimen, dass ihre Anhänger Muslime werden. Und sie finden diese Leute, um zu erreichen, dass mehr Leute sagen: „Der Islām, wie ihr sagt, ist ein Monster, furchteinflösend.“

Und es war so schon früher, in alten Zeiten. Islām und Nicht-Muslime lebten in muslimischen Ländern zusammen. Und sie hatten Rechte, mehr als selbst Muslime in unserem Land. Nicht-Muslime unter dem muslimischen Sulṭān hatten alles frei für sich, Gottesdienst, ihre Gerichtsbarkeit, die Ausübung ihrer Bräuche – alles war frei für sie. Sie lebten in Frieden zusammen mit Muslimen. Aber in den nicht-muslimischen Ländern war es gar nicht so. Ihr könnt nichts davon in den nicht-muslimischen Ländern finden. Sie ändern sogar mit Gewalt die Religion, sie töteten sie sogar, sie schickten sie sogar weg aus ihrem Land ins Exil. Sie machten das mit Millionen, Muslimen und auch Christen, die ihnen nicht folgten, und auch mit Juden. Sie warfen sie alle hinaus. Aber in den muslimischen Ländern haben sie seit der Zeit des Propheten (saws) eine besondere Situation, und sie können frei sein, wie sie sein wollen. Und in der Zeit waren viele von diesen Nicht-Muslimen am Islām interessiert. Viele von ihnen wurden auch Muslime. Denn der Islām ist nicht anders als das Christentum oder die Juden, der Judaismus. Es ist das gleiche. Es kommt vom selben Ort, eins nach dem anderen. So viele von ihnen wurden Muslime.

Und einmal hatte ein reicher Mann, Nicht-Muslim, eine Tochter, und sie war am Islām interessiert. Und als sie fragte, fragte, wurde sie fast Muslim. Sie war sehr glücklich, Muslim zu sein. Und dieser Mann war sehr traurig darüber. Er brachte Priester, er brachte Gelehrte von seiner Religion, um dem Mädchen zu sagen, dies sei nicht gut, unsere Religion sei besser. Und sie beharrte darauf. Zu jener Zeit gab es eine Moschee in der Nähe. Dorthin kam ein neuer Mu’adhdhin. Er rief zum Gebet, der Mu’adhdhin, den Adhān fünfmal am Tag. Und seine Stimme war so furchtbar, verglichen mit ihm war eine Krähe ein netter Vogel. Er begann, ein-, zwei-, dreimal, und sie fragte: „Was ist das?“ Sie sagten: „Der Adhān, sie rufen zum Gebet in der Moschee.“ Sie sagte: Mit so einem Mann will ich nicht mehr Muslim werden. Sie hörte auf, und ihr Vater war sehr glücklich. Er brachte zwei Beutel voller Gold und gab sie diesem Mu’adhdhin: „Vielen Dank, du hast für mich das Beste getan. Nimm das von mir.“

Und heutzutage sind unsere Leute genauso. Sie bringen die Menschen dazu, wegzulaufen. Selbst einige Muslime versuchen auch vor diesen Leuten wegzulaufen. Allāh gibt ihnen gutes Verständnis. Aber das Wichtige hier ist zu sagen: „Der Islām befiehlt nur Gutes.“ Er ist die Religion der Barmherzigkeit. Und Allāh (awj) will, dass die Menschen in Sicherheit sind, besonders für die Ākhira, und Er vergibt, denn Er hat große Vergebung für alle. Und Er ist nicht wie diese Leute, was sie tun, zeigen, Allāh würde niemandem vergeben. Allāh ist Allvergebend. Er sagt: „Ihr könnt 100x Unrecht tun, Ich vergebe euch auch 100x.“ Das ist unser Herr, der Allerbarmer. Al-ḥamdulillāh. Allāh lass diese Leute das verstehen, nicht so zu sein, den Kopf nicht so aus Stein sein zu lassen, ihn wie den Kopf eines Menschen sein zu lassen, in shāʼllāh. Wa min Allāhi t-tawfiq, al-Fātiḥa.

Vortrag von Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī am 23. Juni 2016 / 18. Ramaḍān 1437.

Transkript des Videos: http://saltanat.org/videopage.php?id=15749&name=2016-06- 23_tr_TheReligionOfMercy_SM.mp4

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