Die großartige Wesensart

As-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatullāhi wa barakātuhu. Aᶜūdhu billāhi mina sh-shayṭāni r-rajīmBismillāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

Der Rat unseres Propheten (saws) für uns ist schönes Benehmen. „Innamā buᶜithtu li’utammima makārimu l-akhlaq“. „wa innaka laᶜalā khuluqin ᶜaẓīm.“ – „Und du bist wahrlich von großartiger Wesensart.“ (68:4). Allāh erschuf unseren Propheten (saws) als das höchste und größte Sein. Seine Stufe und alles ist am größten. Unser Prophet (saws) ist der Höchste. Er sagte: „Wer mich liebt, sollte tun, was ich tue.“ Sein Rat ist, guten Charakter und gutes Benehmen zu haben, mit den Menschen gut aus zukommen. Es ist gut, mit den Menschen aus zukommen. Unser Prophet (saws) pflegte mit jedermann gut aus zukommen. Wir sollten uns zu benehmen lernen von unserem Propheten (saws). Er war barmherzig mit den Schwachen, den Frauen und Kindern. Er behandelte die Gäste gut und gab jedem das ihm gebührende Recht. Er war freundlich mit den Nachbarn.

Dies sind gute Eigenschaften. Einen guten Charakter zu haben, heißt nicht, etwas zu tun, was unmöglich ist. Es gibt Würde. Deine Würde zu zeigen unter den Menschen ist Teil des guten Charakters. Wenn Allāh dir etwas gibt, solltest du es zeigen, um die Würde des Islam zu zeigen. Nicht jedermann gegenüber, aber „… ashiddā’u ᶜalā l-kuffāri ruḥamā’u baynahum“ – „… sind den Ungläubigen gegenüber hart, zueinander aber barmherzig.“ (48:29). Ihr solltet bescheiden sein mit den Muslimen, aber es ist nicht recht, Bescheidenheit anderen nicht-muslimischen Menschen zu zeigen. Das solltet ihr nicht. Ihr sollte die Erhabenheit des Islam zeigen. Ihr solltet ihnen eure Majestät zeigen, und wenn sie Muslime sind, aber nichts mit Religion zu tun haben, damit sie den Islam nicht herabsetzen, sie diese Würde, Schönheit und Ehrfurcht spüren lassen. Sich in dieser Weise zu benehmen, gehört auch zum guten Benehmen. Es ist gutes Benehmen. Die Menschen sind jetzt verwirrt. Sie denken, sie sollten allen gegenüber bescheiden sein, mit Ungläubigen und Atheisten. Nein, etwas Derartiges kann es nicht geben!

Allāh erschuf dich als Muslim oder du kamst zum Glauben und zur Führung. Das ist eine große Gunst. Ihr könnt es nicht verkümmern lassen. Zeigt den Muslimen gegenüber so viel Bescheidenheit, wie ihr wollt. Das wird euch Lohn und Gutes geben. Aber alles hat seine Art und Weise, seine Methode. Und das ist ein Charakterzug unseres Propheten (saws). Es ist ein Attribut eines noblen Charakters (makārimu l-akhlaq). Ein Guter wird sich zeigen. Wir sagen nicht, Nicht-Muslimen Schlechtes anzutun, wenn ihr gut seid. Ihr könnt ihnen eure Kraft zeigen, um die Herrlichkeit des Islam zu schützen. Und ihr könnt Majestät zeigen, wie: Wir haben so eine große Gunst, und ihr seid leer! Aber ihr könnt ihnen keinen Schaden zufügen, weil sie bei jeder Gelegenheit, die sie bekommen, den Islam angreifen, sei es mit den Händen oder der Zunge in Schrift und Rede. Und wir können alles Mögliche tun, um die Schönheit des Islam zu schützen gegen sie, in shāʼllāh. Gutes Benehmen gehört zum von Allāh, ᶜazza wa jalla, geliebten Charakter. Es ist ein Attribut der Menschen des Paradieses. Und schlechtes Benehmen (suʼu l-khulq), jemand mit schlechtem Benehmen verdient die Hölle, weil er eine Schlechtigkeit lässt und in eine andere eintritt. Er verlässt eine und beginnt eine andere, weil er von schlechtem Charakter ist. Lasst uns deshalb unser Benehmen verbessern, in shāʼllāh!


Der Prophet (saws) ist der höchste Mensch. Allāh erschuf ihn aus Seinem Licht, und er ist vollkommen. Es gibt ein Sprichwort, eine verbreitete Aussage: „Nobody is perfect“ – „Niemand ist vollkommen.“ Aber es gibt sie. Weil sie selten sind, werden sie nicht gezählt. „Al-nādir ka l-maᶜdum“ – ein arabisches Sprichwort: „Selten wie nichts.“ Der Prophet (saws) ist gänzlich vollkommen. In allem, für alles ist er vollkommen. Und er wurde im Quran gezeigt: „wa innaka laᶜalā khuluqin ᶜaẓīm.“ (68:4). Dein Benehmen ist das beste Benehmen. Ein großartiges Benehmen hast du. Und er zeigte uns, wie wir uns benehmen sollen. „Ad-dinu muᶜamala“ bedeutet, „Religion ist gutes Benehmen.“ Der Prophet (saws) zeigte es den Menschen, wo diese unwissend waren, wo sie nichts an gutem Benehmen hatten oder wie Tiere waren. Er unterrichtete sie. Er unterrichtete alle Ṣaḥāba, und sie machten die größte Zivilisation für die Menschen. Denn Allāh sandte ihn als den letzten Propheten, um die Religion Allāhs zu vollenden.

Der Islam ist die Religion der Zivilisation. Er lehrte diese Menschen, Wüstenmenschen, wirklich gute Menschen zu sein, barmherzige Menschen, wohlerzogene Menschen und befahl uns, ihm zu folgen. Warum? „in kuntum tuḥibbūna l-llāha fāttabiᶜūnī yuḥbibkumu l-llāhu.“ – „Wenn ihr Allāh liebt, dann folgt mir, so liebt euch Allāh.“ (3:31). Und um dem Propheten (saws) zu folgen, müsst ihr tun, was er getan hat. Euch gut zu benehmen, gutes Benehmen zu haben, heißt, gut mit allen zu sein, besonders mit schwachen Menschen, mit Frauen, mit Kindern, mit Menschen, um die sich niemand kümmert. Mit Nachbarn, mit Tieren, selbst mit der Natur, denn er sagte: Wenn ihr Wuḍū’ macht, verschwendet kein Wasser. Wenn ein Fluss da ist, fließendes Wasser, werft keinen Schmutz hinein. Er lehrte uns dieses gute Benehmen, jedes gute Benehmen, nicht nur liebenswürdig zu sein. Für jede geläufige Sache benahm er sich gut, und er befahl uns das. Ihr müsst mit allen Menschen liebenswürdig, barmherzig sein, selbst mit euren Feinden. Sie haben auch Rechte. Zuerst schickt ihnen eine Nachricht, um sie einzuladen, ihnen den guten Weg zu zeigen. Und wenn sie es nicht annehmen, danach kann er sie bekämpfen.

Er war bescheiden mit Muslimen, besonders mit Muslimen. Aber mit denen, die.. Es gibt auch eine andere Sache. Er muss die Mächtigkeit des Islam zeigen, nicht bescheiden sein mit denen, die kommen, um den Islam zu bekämpfen. Ihr könnt nicht bescheiden mit ihnen sein. Ihr müsst fest mit ihnen sein. Das gehört auch zum guten Benehmen. Er zeigte uns alles, was wir an Plätzen, zu Zeiten tun müssen. Keine Idioten zu sein, klug zu sein, gehört auch zum guten Benehmen. Er zeigte es uns und beharrte darauf, nicht betrogen zu werden, weil der Feind nicht schläft. Er greift uns an, denn der erste Feind ist Shayṭān, und er benutzt alle, um uns anzugreifen. Also müssen wir aufwachen und klug sein und uns nicht von Shayṭān betrügen lassen und unter uns kämpfen. Das gehört auch zum guten Benehmen des Propheten (saws), was Allāh uns an gutem Benehmen befiehlt, nicht nur, bescheiden zu sein und liebenswürdig. Nein. Ihr müsst auch offen sein, das gehört auch zum guten Benehmen. Allāh lasse uns zu diesen Menschen gehören, die annehmbar sind in der Göttlichen Gegenwart. Menschen mit gutem Benehmen sind Menschen des Paradieses, und Allāh sagte, Menschen mit schlechtem Benehmen sind Menschen der Hölle. Denn schlechte Charaktere springen von Sünde zu Sünde, von Schlechtem zu anderem Schlechten, bis sie in die Hölle kommen. Aber bei guten Menschen ist es das Gegenteil, in shāʼllāh. Allāh lasse uns zu den Guten gehören! Wa min Allāhi t-tawfiq, al-Fātiḥa.

Vortrag von Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī am 9. Juli 2016 / 4. Shawwal, 1437.

Transkript des Videos: http://saltanat.org/videopage.php?id=15867&name=2016-07- 09_tr_KhuluqinAzim_SM.mp4

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