Der Wert des 15. Shaʿbān

As-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatullāhi wa barakātuhu. Aᶜūdhu billāhi mina sh-shayṭāni r-rajīmBismillāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

Wir werden in shāʼllāh wieder ein wenig über die Werte dieser Nacht des Segens (Baraka) sprechen. In shāʼllāh wird es heute Nacht drei Rezitationen der Sūra Ya-Sin geben. Jeder kann es lesen, wo er gerade ist. An manchen Plätzen kann sie natürlich nicht gelesen werden. Ich weiß nicht mit Sicherheit, ob sie in unseren Moscheen gelesen wird, aber die schöne Tradition von Mawlānā Shaykh Nāẓim (qs) und die Sunna unseres heiligen Propheten (saws) ist,
drei Ya-Sins zu lesen und dabei diese Absichten zu fassen:

  • für eine reine Lebensweise (ḥalāl),
  • für Gesundheit und Appetit und
  • für ein langes Leben geehrt mit Īmān und Islām.

Danach gibt es ein kurzes Duᶜā’.

Der 15. Shaᶜbān beginnt natürlich mit dem Maghrib. Unser heiliger Prophet (saws) sagt uns, darauf acht zu geben, in der Nacht aufzustehen und zu beten und tagsüber zu fasten. Die Belohnungen für diese Nacht sind viele. Die Menschen sollten diese Gelegenheit nicht verpassen. Wir meinen damit, dass der 15. mit dem Abendgebet des Samstags beginnt und bis zum Abendgebet des nächsten Tages andauert. Dieser Zeitabschnitt wird mit Gottesdienst verbracht und Fasten am zweiten Tag. Das tatsächliche Fasten ist am 14., 15., und 16. Oder ihr könnt am 13., 14., und 15. fasten. Der wichtige Tag ist der 15. des Shaᶜbān. Da der Abend des Samstags die heilige Nacht ist, ist der Sonntag der tatsächliche 15. Das beste Fasten ist an diesem Tag, am 15. Shaᶜbān. So werden wir in shāʼllāh noch viele Jahre erreichen. Über diese Nacht sagt Er: „Ha Mim. Fīha yufraqu kullu ᶜamrin hakīm.” So steht es geschrieben im erhabenen Qur’an (azimu sh-shan).

Jetzt gibt es Leute die kürzlich erschienen sind. Als erstes akzeptierten sie nicht die Ḥadīthe unseres Heiligen Propheten (saws). Und dann, als eine Strafe Allāhs (jj), respektieren sie auch nicht mehr den Qur’an. Der Wert dieser Nacht ist im Qur’an geschrieben und auch in den Ḥadīthen. Sie zu ehren ist eine Pflicht (wājib) für jeden Muslim. Es ist ein Nutzen für den Menschen. Allāh braucht niemanden. ER zeigt uns solch schöne Gelegenheiten und solche Zeitabschnitte, so dass „ICH euch von MEINEN Segnungen geben kann“, so spricht Allāh, ᶜazza wa jalla. Jedoch die Menschen sagen: „Wir wollen es nicht.“ Die, die wollen, können es in ganzer Fülle nehmen. Möge uns Allāh diese Seiner Segnungen (Niᶜma) nicht verweigern.

Denn diese Nacht ist das neue Jahr. Nicht Neujahr, wie sollen wir es erklären? Das geschäftliche neue Hijra-Jahr. Was wird passieren? Was wird bleiben? Wie viel wird gegeben werden? Wie lang wird jemand leben? Wer wird sterben? Alle diese Dinge werden in dieser Nacht entschieden. Deshalb, in shāʼllāh, möge heute Nacht Gutes zu uns kommen. Es kann getan werden. Denn Allāh, ᶜazza wa jalla, kann in das, was das Ummu l-Kitab, das Lawḥ al-Maḥfūẓ (wohlverwahrte Tafeln) genannt wird, schreiben, was immer er will. Und er kann ändern was immer er will. Das ist auch ein Segen. Einige dieser Leute sagen: „Dies steht geschrieben.“ Allāh, ᶜazza wa jalla, sagt: „Ich kann es ändern.“ Wenn ihr danach strebt und Duᶜā’ macht, kann es geändert werden. Es gibt kein Ding, das nicht getan werden kann. Was Allāh will, passiert. Da er so gesprochen hat und wir daran glauben, mögen diese Gottesdienste eine Wendung vom Schlechten zum Guten bewirken, in shāʼllāh. Deshalb tun wir es, in shāʼllāh. Möge Allāh uns noch viele Jahre erreichen lassen. Möge er diese Dunkelheit, die auf der Welt des Islām lastet, aufheben. Die Ungläubigen spielen viele Spiele mit uns. Sie wollen nicht ein muslimisches Land erhalten. Und Allāh wird ihr Spiel ruinieren, in shāʼllāh. Möge Allāh dieses Jahr nicht zerstören in shāʼllāh und dem Volk helfen und diesem muslimischen Land. Wa min Allāhi t-tawfiq, al-Fātiḥa.

Vortrag von Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī am 21. Mai 2016 / 14. Shaᶜbān 1437 nach dem Morgengebet in Akbaba Dargah

Veröffentlicht unter Fasten, Nacht der Vergebung - Laylatu l-bara’a, Shaᶜbān
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