Der Sieg kommt von Allah

As-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatullāhi wa barakātuhu. Aᶜūdhu billāhi mina sh-shayṭāni r-rajīmBismillāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

„Wa mā n-naṣru illā min ᶜindi l-llahi“ – „Der Sieg kommt nur von Allāh.“ (8:10). Wir müssen Allāh danken, weil der Vers, den wir gelesen haben, besagt, dass der Sieg von Allāh ist. „Wa mā n-naṣru illā min ᶜindi l-llahi“ (8:10). Shukrullāh, Er (jj) erachtete Menschen dieses Sieges für würdig, denn alles ist von Allāh. Allāh wollte es so. Alles, was Er (jj) tut, ist schön. Aber, shukrullāh, war es keine Prüfung für die Menschen. Mit den Gebeten der Armen beendete Allāh in einer Nacht, was sonst ein Jahr gedauert haben würde. Wie Mawlānā sagte: „Am Ende der Zeit kann das Ereignis eines Jahres an einem Tag geschehen“ – „taqarubu z-zaman“ – sagte er. Allāh kann es in die Zeit einpassen, Er kann ein Jahr in einen Tag einpassen.

Deshalb ist es Pflicht für uns alle, Allāh zu danken. Wir müssen Allāh danken, dass Er (jj) dies bestimmte, ohne den Menschen mehr Schwierigkeiten zu bereiten. Früher zerstörten sie normalerweise alles, und die Menschen konnten nichts sagen. Wenn Allāh will, bedeutet es, dass darin ein Zeichen ist, denn die Lage in der Islāmischen Welt ist fürchterlich. Nur der Platz der Osmanen bleibt als Oberhaupt. Sie wollen ihn auf jede mögliche Weise entfernen. Sie wollen, dass der Islām ohne Oberhaupt ist, ein Körper ohne Kopf. Was ist der Nutzen davon? Nichts. Sie wollen, dass die Muslime gegeneinander kämpfen, ohne dass es für jemand anders nötig ist, etwas zu tun, ohne dass sie Hände oder Füße bewegen müssen. Sie sagen: „Lasst die Muslime sich gegenseitig umbringen!“ Was sie sagen, geschieht nicht. Allāh macht, was Er will, wenn Er will. Dies ist eine große Lektion. Es gibt Lektionen, die wichtigste hier ist, dass die Menschen Allāh erinnerten. Jeder Typus und jede Klasse erinnerte Allāh. Sie baten Allāh um Hilfe mit Gebeten. Allāh nahm ihre Gebete an und half dieser Nation.

Denn nicht nur die Osmanen, niemand schlief auf der ganzen Welt, nicht nur hier, überall. Denn die Muslime suchen, sie wollen ein Oberhaupt. Dies ist kein Spiel. Wenn ihr eurem Ego folgt und mit den Ungläubigen und mit Shayṭān seid, ist es nicht angemessen für einen Muslim. Ihr werdet in Schande sein auf der Welt und zur Rechenschaft gezogen werden im Jenseits. Wenn ihr das Blut eines Muslims vergießt, könnt ihr nicht durchgehen, ohne Rechenschaft abzulegen.


Wir sagen, dass wir Allāh tausend Dank geben. Heute, dieser Abend ist erfüllt mit Freude. Dies ist das Ende der Zeit. Gewiss wird ein Oberhaupt kommen für den Islām. Die Herzen sind in Allāhs Hand. Allāh wandelt die Herzen, wann immer Er (jj) will. Wie wir letzte Nacht gesehen haben, unterstützten die Menschen den Islām mit einem Herzen. Die Nachrichten, die Mawlānā gab, werden wahr, eine nach der anderen. In shāʼllāh ist Mahdī (as) nahe, denn wenn er (as) erscheint, werden all diese Schwierigkeiten verschwinden. Dies ist eine Gruppe. Sie sind eine Minderheit. Es gibt Leute, die sind hundert-, tausendmal schlimmer als diese Gruppe in den muslimischen Ländern. Es gibt noch eine Menge. Es ist nicht schwer für Allāh, sie zu entfernen. Sie werden auch an die Reihe kommen. Sie sollten nicht glauben, sie würden nicht zur Rechenschaft gezogen werden, denn sie sind noch gewaltsamer. Sie sind Unterdrücker, sie vergießen das Blut von Muslimen. Sie sagen den Muslimen: „Ihr seid keine Muslime, ihr seid Ungläbige (Mushrik). Sie betrachten sich selbst als Muslime. Was sie tun, hat keinen Platz im Islām oder in der Menschheit. Lasst den Islām beiseite – es hat keinen Platz in der Menschheit. Mit Allāhs Erlaubnis, ihre Abrechnung ist nicht schwer für Allāh, sie ist leicht für Allāh.

Der Sieg ist von Allāh. Wenn Allāh den Sieg will, auch wenn die ganze Welt dagegen ist, können sie nichts tun. Sie werden alle besiegt. Möge Allāhs Sieg immer mit uns sein, in shāʼllāh. Diese Unterdrücker, die Konflikte (Fitna) machen, haben nichts mit dem Islām zu tun. Sie sind falsche Muslime. In shāʼllāh werden sie bezahlen. Es hat so viel Unterdrückung gegeben, seit die Welt erschaffen wurde. Es gab Unterdrückung im 20. Jahrhundert. Im 21. Jahrhundert wurde es schlimmer. Statt zivilisierter zu werden, wurden die Leute gewalttätiger, brutaler, grausamer. Sie verließen die Menschlichkeit. Wenn Unterdrückung das Maximum erreicht, sendet Allāh gewiss jemanden, um sie zu besiegen. Möge Allāh uns nicht zu den Unterdrückern gehören lassen!

Wie gesagt, es gibt Tausende von Lektionen. Das Wichtigste ist, mit den Menschen auf dem rechten Weg zu sein, Allāhs Befehle einzuhalten und nicht die Religion für euer eigenes Ego zu benutzen. Menschen, die ihnen folgen, sollten sich selbst befragen. Sie sollten denken, dies ist nicht der Weg, den Allāh befahl. Der Prophet (saws) verbot das Vergießen des Blutes eines Muslim. „Tun wir das Falsche oder das Richtige?“ sollten sie sich fragen. Denn es ist nicht wichtig, wenn es nur auf dieser Welt ist, sie werden in Schande sein hier und noch schlimmer im Jenseits. Es ist gefährlich. Was wir den Menschen, den Muslimen raten, ist, den Weg des Propheten (saws) einzuhalten, den wunderbaren Weg unseres Propheten (saws). Folgt dem Weg derer, die ihn (saws) lieben. Wer den Propheten (saws) nicht respektiert, wer auch nur den geringsten Akt der Nichtachtung zeigt, lauft vor ihnen davon, denn sie sind gefährlich! Die Liebe zum Propheten (saws) gibt den Menschen Barmherzigkeit und Schönheit, schützt sie vor Schlechtem. Möge Allāh uns alle standhaft auf diesem Weg halten, in shāʼllāh. Wa min Allāhi t-tawfiq, al-Fātiḥa.

Vortrag von Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī am 16. Juli 2016 / 11. Shawwal, 1437.

Transkript des Videos: http://saltanat.org/videopage.php?id=15902&name=2016-07- 16_tr_AnNasruIllaMinIndiLlah_SM.mp4

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