Bittgebet für ein neues Leben

As-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatullāhi wa barakātuhu. Aᶜūdhu billāhi mina sh-shayṭān ir-rajīm,bismillāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

Dieses Leben ist das unsere. Allāh (awj) gibt den Menschen verschiedene Leben, je nach dem Alter. Zuerst bist du ein Baby neben deiner Mutter, dann ein Kind, ein Halbwüchsiger, ein Jugendlicher, ein Erwachsener, dann alt. Das Leben geht so voran. Natürlich unterrichtet zuerst die Mutter das Kind. Dann geht es zur Schule. Die Lehrer unterrichten es. Ihr solltet nicht alles dem Lehrer überlassen. In manchen Ländern überlassen sie alles dem Lehrer. Was der Lehrer sagt, ist richtig. Wie wurde der Lehrer ein Lehrer? Es ist wichtig, von wem er gelernt hat. In manchen Ländern gibt es Lehrer, manche sind Religionslehrer (Khwāja) und manche sind Lehrer. Die Lehrer gleichen denen, von denen sie gelernt haben. Selten finden sie die Wirklichkeit und gehen den Weg der Wirklichkeit. Aber die meisten, besonders Leute ohne Glauben, machen weiter gerade wie er. Sie schaden den Kindern mehr, als dass sie ihnen nutzen.

Jetzt endet die Grundschule, die Kinder haben eine Zeitspanne vollendet, und sie verschwindet aus dem Leben der Menschen. Dann geht die Sekundarschule vorbei. In der Vergangenheit fingen die meisten Menschen, die von der Schule abgingen, an zu arbeiten. Sie gingen voran mit Arbeit, wurden Familienmenschen und machten weiter. Vor 20 – 30 Jahren hörte das auch auf. Ein Schulzeugnis wird nicht anerkannt, sagt die Regierung. Es muss ein Universitätsabschluss sein. Bring es, egal wie. Ich sehe das Diplom und gebe dir dementsprechend eine Aufgabe. Das Volksschulzeugnis in der Zeit von Mawlānā, möge Allāh seinen Rang erhöhen, war besser als die heutigen Universitätszeugnisse. Es zeigte mehr Wissen an. Sie wussten, was sie lernten. Jetzt vergeuden sie ihre Zeit. Sie vergeuden die Zeit der Menschen, kein Gewinn, nur Schaden. Sie zwingen sie zu studieren, entweder willentlich oder unwillentlich. Sie bekommen ein Diplom. Es ist getan. Zu dem Zeitpunkt sind die Universitäten zu Ende.

Dank sei Allāh, bekamen die Kinder, die das letzte Schuljahr beendeten, ihre Zeugnisse. Sie kehren in ihre Länder zurück. Manche werden erfolgreich sein, manche nicht. Sie haben irgendwie ihre Zeugnisse in der Hand. Sie kehren nach Hause zurück. Es gibt einen sehr wichtigen Punkt. Diese Menschen werden ein neues Leben beginnen. Sie bekommen ihre Zeugnisse und gehen glücklich nach Hause, weil sie ein neues Leben beginnen werden. Sie sollten nicht vergessen, dass es einen sehr wichtigen Punkt gibt. Wenn es einen Heiligen gibt, den man dort besuchen kann, sollten sie ihn besuchen, seinen Segen empfangen, damit sie ein gutes Leben haben und erfolgreich sind. Denn egal wie schlau, wie erfolgreich ein Mensch ist, wenn Allāh nicht will… Erfolg in der Schule ist nicht wichtig im Leben. Wenn Allāh nicht will, ist es nutzlos. Er kann keinen Erfolg haben. Also kamen sie an diesem Morgen, möge Allāh sie segnen, und nahmen Segnungen entgegen. Sie besuchten Mawlānās Maqām. Viele Menschen kommen. Es sind nicht einmal fünf Prozent der Studenten, aber es kommen doch viele. Möge Allāh sie segnen. Mit Allāhs Erlaubnis werden sie im wirklichen Leben Erfolg haben, denn sie studierten für Allāh, nicht für diese Welt. Sie wollen Segnungen entgegennehmen und ihr Leben mit Gutem beginnen. Das ist sehr wichtig.

Wie gesagt, wir lesen bis zu diesem Alter, wir lesen die guten Dinge und die schlechten Dinge. Dieses System, das sie lehren, ist natürlich das säkulare System, ohne Glauben an den Schöpfer, an Religion. Aber Dank sei Allāh, das Ministerium Religiöser Angelegenheiten mit seinen Qur’ankursen, die Gemeinschaft lassen die Kinder nicht los. Sie lassen sie nicht frei, sie folgen ihnen. Dank sei Allāh, sie vergessen sie nicht. Also, das ist eine wichtige Sache: Gedenkt Allāhs, bevor ihr ein neues Leben beginnt! Alles ist in Seiner (awj) Hand. Wir sind am Beginn unseres Lebens, 20 bis 25 Jahre alt. Wenn Allāh ein langes Leben gibt, habt ihr zwei- bis dreimal mehr zu leben. Eure Eltern haben hier für euch gesorgt. Dort sorgt ihr für euch selbst. Also vergesst Allāh nicht, wenn ihr euer Leben beginnt! Haltet eure Gebete ein! Wenn ihr nicht betet, lernt es langsam, zwei Rakᶜas, 4 Rakᶜas jeden Tag, soviel ihr könnt. Beginnt mit zwei Rakᶜas, damit ihr ein erfolgreiches Leben habt.

Zur Zeit Mawlānās hatte Mawlānā einen Verwandten. Er bekam sein Zeugnis und kam. Mawlānā betete für ihn. Er ist die Nummer Eins der Gehirnchirurgen in der Türkei bisher. Er hatte Erfolg. Es gibt so viele Menschen wie ihn, wohlbekannte Menschen. Es gibt Hunderte von Menschen wie ihn. 1974, in den Achtzigern in London gab es Menschen, die jetzt Stellungen in der Regierung haben. Sie kamen alle und nahmen Mawlānās Segen entgegen. Es ist also keine Schande oder schlechte Sache, Segnungen zu nehmen. Es ist sogar notwendig. Ihr solltet das nicht vergessen. Wenn ihr Treibstoff in diese Maschine tut, wird diese Maschine funktionieren, mit Allāhs Erlaubnis. Wenn nicht, bleibt sie neu, nichts geschieht, aber sie wird nirgendwo hingelangen. Also vergesst Allāh nicht! Wenn ihr ein neues Leben beginnt, um Erfolg zu haben, nehmt die Segnungen der Heiligen an. Besucht die Gräber der Heiligen. Bittet Allāh um Hilfe. Bittet den Propheten (saws) um Hilfe. Bittet die Heiligen um Ḥimma, in shāʼllāh.


Allāh, ᶜazza wa jalla, erschuf uns und machte Zeitspannen für alles in unserem Leben. Es gibt eine Zeitspanne als Neugeborene, die Babyperiode, danach die Kindheit und danach die Jugend. Danach… So gibt es für alles eine Zeitspanne. Und wenn eine zu Ende ist, beginnt eine andere. Und wenn ihr fühlt, seht ihr manchmal die Leute, wenn sie die Schule beginnen, die erste Schule und die Grundschule. Ich erinnere mich noch, meine Mutter nahm mich bei der Hand, brachte mich in die Schule. Ich war schockiert. Das ist eine neue Zeitspanne für mich. Nachdem ich die Grundschule beendet hatte, brachte mich Mawlānā in die Madrasa. Ich war auch… die zweite. So ist es, dass ihr mit jeder Zeitspanne ein neues Leben für euch fühlt. Und heutzutage unterrichten die Leute… Die Leute schicken ihre Kinder zur Schule. In der ganzen Welt gibt es diesen Ort. Die Lehrer unterrichten, was ihrem Ego gefällt, was Shayṭān gefällt. Und sie tun das wie einer der Soldaten Shayṭāns. Sehr hart tun sie das. Und besonders hier auf dieser Insel, dieser Lehrerverband, sie haben einen besonderen Verband. Es sind vollkommene Ungläubige, vollkommene Soldaten Shayṭāns. Sie bekämpften Mawlānā von Anfang bis Ende. Bis jetzt kämpfen sie: Wir wollen nicht einmal eine Klasse für Religionsunterricht. Wir wollen… Sie setzen ihren Wunsch – ich kann hier nicht sagen, was sie tun wollen, und sie setzen dieses schmutzige Heft oder schmutzige Dinge ein. Sie wollen das hier tun.

Und sie unterrichten die ganze Welt. Aber ich gebe ein Beispiel für Lehrer, und zu lehren ist sehr wichtig, weil sie Schüler beeinflussen. Seit 100 Jahren sehen wir hier, dass es so ist, dass sie alles vom Islām vergessen. An anderen Orten auch, viele von ihnen, manche so, manche so, und sie unterrichten Schüler, bis sie zur Universität kommen. Früher gab es Sekundarschulen, danach die höhere Schule. In der alten Zeit beendeten die Leute in unserem Land die Sekundarschule oder höhere Schule. Wer lesen, studieren konnte, machte weiter, sehr wenige gingen auf die Universität. Und es war genug für sie. Jeder wusste, was er tun würde. Wenn sie die Sekundar- oder höhere Schule beendet hatten, nahmen sie eine Arbeit auf, heirateten, hatten Kinder, besorgten ihr Geschäft. Aber das war für Shayṭān nicht genug. Er muss sie kontrollieren, bis sie die Universität abgeschlossen haben und nichts wissen. Denn die Universität heutzutage ist wie die Grundschule zur Zeit Mawlānās. Sie unterrichteten besser damals, sie wussten mehr als diese Leute von der Universität jetzt. Sie verlassen die Universität und wissen nichts.

Auch mein Sohn hat vier Jahre studiert hier, Ingenieur. Er sagt: Ich lerne mehr in drei Monaten in meiner Arbeit. Er fing an zu arbeiten – Ich lerne mehr als das. Dies ist die Wirklichkeit. Und selbst das, jetzt die Leute… Okay, sie lesen. Was werden wir tun? Wir reden nur an diesem heißen Tag, trocknen unsere Zunge. Niemand hört zu. Alle Leute, auch die Regierung hier, in der Türkei und an anderen Orten, wollen: Wir wollen dieses Papier, Diplom von der Universität. Wenn du es nicht hast, kannst du nicht arbeiten. Du kannst nicht bei uns arbeiten. Also findet jeder einen Weg. Und die Universität ist jetzt wie ein Lebensmittelgeschäft, in jeder Straße habt ihr eine Universität. Es ist leicht zu bekommen, aber gib Geld. Okay, wir können nichts dagegen tun. Aber was wichtig ist, danach, jetzt sind sie zu Ende, in ein oder zwei Tagen sind sie zu Ende, am Montag bekommen sie ihr Zeugnis. Sie gehen in ihre Länder, um ein neues Leben zu beginnen, Arbeit zu bekommen, etwas zu tun. Sie hören auf, kein Studium mehr. Was ist hier das Wichtigste für diese Menschen zu tun? Das Wichtigste ist, ein Duᶜā’ zu bekommen, Allāhs zu gedenken, heilige Orte, Heilige zu besuchen, um Gebete für sich zu bitten. Wir haben das bekommen, es ist nur ein Stück Papier. Mach Duᶜā’, wir beginnen ein neues Leben, damit wir Erfolg haben im Leben!

Sie kommen, al-ḥamdulillāh. Viele von ihnen kommen hierher. Aber… Viele, viele kommen, aber auch diese sind nicht einmal fünf Prozent der Studierenden. Die anderen 95 Prozent denken nicht. Oh, wir sind… Al-ḥamdulillāh – sie sagen nicht Al-ḥamdulillāh. Sie machen Party, sie können trinken, sie können glücklich sein, sie vergessen das Wichtigste. Das Wichtigste ist dies, nicht zu vergessen. Denn wenn Allāh etwas will, selbst wenn ihr nichts tut, lässt Er euch Erfolg haben. Alles ist in Seiner Hand. Mawlānā… Viele erfolgreiche Menschen, wir kennen Hunderte von ihnen, nahmen Duᶜā’ von Mawlānā und hatten Erfolg. Und ich erinnere mich an einen, sehr… Er war ein Verwandter von Mawlānā. Er war Gehirnchirurg. Er hatte nur sein Zeugnis und kam. Seine Mutter brachte ihn und sagte: Dies bringe ich, zuerst hat er sein Zeugnis bekommen, ich bringe ihn dir, damit du Duᶜā’ machst. Al-ḥamdulillāh, jetzt ist er die Nummer Eins in der Türkei. Sehr berühmt. Dies ist einer von ihnen. Aber es gibt Hunderte von Leuten, auch in höheren Stellungen in der Türkei. Sie waren in London und trafen Mawlānā, besuchten Mawlānā, nahmen Duᶜā’ entgegen. Viele von ihnen sind Minister, Premierminister. Was sie sind, viele von ihnen.

Das Wichtigste hier ist nicht nur der Erfolg, für die Dunyā, wenn ihr kommt und um Baraka bittet, Duᶜā’ für Erfolg, ist es wichtiger für euer anderes Leben. Ihr erinnert euch also, es ist nicht nur für diese Dunyā. So helfe euch Allāh und gebe euch Erfolg hier und im Jenseits, in shāʼllāh. Wir bitten Allāh, ᶜazza wa jalla, dies zu verändern, besonders die, die beanspruchen, Lehrer zu sein, und schlechte Dinge lehren an diesem heiligen Tag, Ramadan Tag. Denn Mawlānā litt unter diesen Leuten. Wegen dieser Leute war er jedes Mal, er war nicht glücklich mit ihnen. Er erinnerte sich und sah, sie taten dies, er war sehr unglücklich und zornig auf sie. in shāʼllāh, wechselt Allāh sie aus, bringt bessere Menschen als sie. In shāʼllāh. Wa min Allāhi t-tawfiq, al-Fātiḥa.

Vortrag von Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī am 18. Juni 2016 / 13. Ramaḍān 1437.

Transkript des Videos: http://saltanat.org/videopage.php?id=15705&name=2016-06- 18_tr_DuaForANewLife_SM.mp4

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